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Sehenswürdigkeiten

Der Korker Bühl  
Der Korker Bühl ist die höchste Erhebung in Kork mit 139 Meter ü.N.N. und eine Germanische Thingstätte.
Im 7. Jahrhundert war der Korker Bühl Gerichtsplatz der fränkischen "Korker Mark".
Die erste Erwähnung der Korker Kirche und des Korker Hofs war im Jahre 778. Der Korker Hof war Freistätte und bot Straftätern Asyl.
1476 entstand der "Korker Waldbrief" (Gesetz zur Erhaltung und Nutzung des Korker Waldes) und die "Stierlaufsage".

Das letzte Strafgericht mit Todesurteil fand auf dem Korker Bühl im Jahre 1802 statt.
Das Korker Pfarrhaus  
Das Korker Pfarrhaus wird im Jahre 1786 gebaut. Unter Johann Friedrich Oppermann (Superintendant der Ämter Lichtenau und Willstätt) und Schultheiß Heß entsteht das Pfarrhaus der evangelischen Kirche.
Von 1808 bis 1851 wohnte Bernhard Gottlieb Fecht im Pfarrhaus. Er war Pfarrer, Dekan, Schulvisitator und Mitglied des Badischen Landtags und der Generalsynode zur Vereinigung der evangelisch- protestantischen Landeskirche Badens (von Lutheranern und Reformierten).
Häufiger Besucher des Pfarrhauses war im Zeitraum von 1808 bis 1826 der allemannische Dichter und Prälat Johann Peter Hebel.
Auch Friedrich List(Eisenbahnpionier und Initiator des "Deutschen Zollvereins") zählt in der Zeit zwischen 1822-1825 oft zu den Besuchern des Pfarrhauses.
Direkt neben dem Pfarrhaus befindet sich die evangelische Kirche von Kork
Das Korker Schloss  
Das ehemalige Amtshaus der Grafschaft Hanau-Lichtenberg wurde zwischen 1728-1731 neu erbaut von Johann Ellmenreich, Meisterpolier des Barockbaumeisters Franz Beer.
Im Jahre 1754 war das Korker Schloss Geburtshaus von Ludwig Wilhelm Otto, Sohn des Korker Amtsmanns. Unter Napoleon Aufstieg in höchste französische Staatsämter: Botschafter in Berlin und Wien, Adelsverleihung „Comte de Moslay“, Französischer Minister.
Von 1802-1881 war das Korker Schloss Badisches Bezirksamt und Amtsgericht, bis 1881 die Verlegung des Amtes nach Kehl stattfand.
Ab 1882 diente es bis 1891 als Trikotagenfabrik und danach von 1892-1921 als „Heil- und Pflegeanstalt für Epileptische“ (Beginn der Korker Anstalten).
Seit 1923 bis 1929 war es das „Schloss“ des Fabrikanten Ernst Kiefer, des so genannten „Fürst des Hanauerlandes“. Ernst Kiefer wurde mit Spirituosen und Tabak erst Millionär, bis ein missglückter Alkoholschmuggel zu seinem baldigen wirtschaftlichen Untergang beitrug. Kiefer wählte dann im Alter von 52 Jahren aufgrund des Bankrottes den Freitod in seiner Badewanne durch Einnahme einer tödliche Dosis Schlafmittel. Danach wurde das Korker Schloss von 1932-1978 als Altenheim genutzt, in dem ein Großbrand im Jahre 1956 Dach und Inneres vernichtete. Schließlich wird das Korker Schloss seit 1978 als Epilepsieklinik für Erwachsene genutzt


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Historische Bauweisen in Kork
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Einstöckiges Fachwerkhaus

Dieses einstöckige Fachwerkhaus wurde im Jahre 1788 erbaut. Früher diente es als einfaches Haus für Tagelöhner und Hirten.
Die Brezel zeigt den Beruf des Erbauers.
Dieser Haustyp ist heute nur noch selten anzutreffen.

Hanauer Kniestockhaus

Das Anderthalbstock-Haus wurde im Jahre 1811 von Johann Reif und Katharina Torwart erbaut und war ein Haus des bäuerlichen Mittelstandes.
Die Giebelkonstruktion mit den kleinen Fenstern ist noch heute im Originalzustand erhalten.
Die eingearbeitete Raute symbolisiert Fruchtbarkeit.

Das Kniestockhaus ist im Hanauerland am meisten verbreitet.
Die oberen Stockwerke dienten früher nur der Aufbewahrung von Vorräten. Ihr Ausbau erfolgte erst Anfang des 20. Jahrhunderts

Verputzter Fachwerkbau

Die `Neue Landschreiberei, "Venator`sches Haus" oder auch Doktorhaus` wurde 1736 unter Ludwig VIII. von Hessen-Darmstadt durch Rat- und Landschreiber Friedrich Wildermuth erbaut.
Von 1798 - 1881 diente es als Wohnhaus für großherzogliche Beamte und danach bis 1977 als Arzthaus.
Über der Haustür ist das Wappen der Familien Wildermuth/Oppermann angebracht

Ältester Fachwerkbau in Kork

Das älteste ehem. Verwaltungsgebäude der Grafschaft Hanau Lichtenberg wurde von 1714 - 1716 durch Friedrich Wildermuth erbaut.
In den Jahren zwischen 1760 und 1780 war es im Besitz des Korker Schultheißen Johann August Heß.
Danach wechselten die Besitzverhältnisse bis es ab 1896 der "Heil- und Pflegeanstalt für Epileptische" für verschiedene Aufgaben diente.
Zwischen 1994 und 2000 wurde es einer gründliche Restaurierung unterzogen und als Kulturdenkmal eingestuft.
Im Jahre 2000 fand dann die Einweihung als Begegnungsstätte für Behinderte und Nichtbehinderte (mit Café) statt.

Zweistöckiger Fachwerkbau




Das Wichtigste zum Schluß :-)
 
Durch Kork fliest der Plauelbach.
Der Plauelbach hat eine Länge von ca.3,5 km
.... und unser Schwimmbad nennt sich Baggersee